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Schlagwort: Glück

Neues Buch im Anflug.

wunschlosodergluecklich

Ganz bald schon ist es soweit. Zusammen mit dem fabelhaften Wortakrobaten und Poetry Slammer Marco Michalzik habe ich im letzten Jahr an einem neuen Buchprojekt gearbeitet. Lesen Sie weiter

Ihr seid ne Wucht!

Seit vorgestern vor einem Jahr befindet sich mein Schreibtisch nicht mehr am Paulsenplatz, sondern in der Eduardstraße. Herrlisch, sag ich euch. Nie mehr Homeoffice! Aber viel besser, als ein richtiges Büro sind richtig tolle Kollegen. Und von denen habe ich praktisch ausschließlich.

Und auf die will ich jetzt und hier mal ein Hoch singen. Heute Morgen hab ichs schon per Mail an alle verkündet. Jetzt, zum Abschluss des Tages und zur Einleitung des Wochenendes, will ich es nochmal über den Äther schicken: Es macht so einen Spaß mit euch im Team zu arbeiten! Es ist mir eine große Ehre, euch meine Kollegas nennen zu dürfen. Echt: Ihr seid stark! Selbst bei viel Streß hat man mit euch immer noch was zu Lachen. Auf euch ist total Verlass. Das ist eine Wucht – und alles andere als selbstverständlich.

Würde ich an Zufall glauben, würde dieser in der Kategorie „fett“ laufen.

Bei meiner letzten Paketsendungs-Aufzählung habe ich eine ganz wichtige Lieferung glatt vergessen: Das Motiv für die Jahreslosung 2011. Erstens weil es schon so lange her ist, dass ich es mir ausgedacht habe. Die Jahreslosung für 2011 musste nämlich schon 2009 (!) erdacht und umgesetzt werden, damit sie im Herbst 2010 rechtzeitig am Start ist. Zweitens weil noch nicht die ganze Serie geliefert wurde, sondern nur erst mal ein paar Postkarten als Muster. Die großen Klappkarten und Poster kommen erst noch.

Dennoch: Auch dieses Motiv wird auf dem ÖKT nächste Woche am Stand des adeo-Verlages erhältlich sein. Dementsprechend lüfte ich auch hier endlich mal das Geheimnis, wie die Jahreslosung 2011 von meiner Seite aussehen wird.

Um das Motiv gibt es eine schräge Geschichte:
Ich hatte mir die Text/Bild-Kombi in der Tat im Spätsommer des letzten Jahres ausgedacht. Ergo: dem Verlag vorgeschlagen, das Banksy-Stencil mit dem Jahreslosungsvers 2011 – Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. Römer 12, 21 – zu kombinieren. Hatte die Recherche für dieses Banksy-Motiv für nach unserem Urlaub verschoben. Keine Ahnung, woher ich das hätte kriegen sollen. Die Bilder, die im Netz dazu zu finden waren, waren allesamt nicht wirklich brauchbar. Naja, wird schon, dachte ich, und entschwand in die Ferien nach Israel.
Dort reisten wir einige Zeit herum. Einfach so, wohin uns unsere Reiselust trieb. Zuletzt waren wir eine Woche in Jerusalem, von wo aus wir einen Abstecher nach Bethlehem planten. Weniger wegen der Geburtskirche, diese typischen Touristenattraktionen umschiffen wir gewöhnlich geflissentlich. Wir wollten aber unbedingt diese unsägliche Mauer und die Unannehmlichkeiten darum erleben und sehen. Also, ab mit den Öffis Richtung Bethlehem. Kurz vor der Mauer raus aus dem Bus und zu Fuß durch die Grenzkontrolle. Auf der anderen Seite erwartete uns schon eine Schar von Taxifahrern – alle superscharf darauf, uns zu den berühmten Sehenswürdigkeiten zu karren. „Also gut, einmal durch die Stadt. Nein, eine Kirche reicht uns. Ja, nein, wir wollen nicht alle drei sehen. Einfach bitte mal in die Stadt fahren. Ja, wirklich. Danke.“ Preis verhandeln, einsteigen und ab die Post. Kaum waren wir um drei Ecken gebogen, heizte der Fahrer mit uns an einem recht großen Banksy-Motiv vorbei (das mit der Friedenstaube in kugelsicherer Weste…). Ich dachte, ich spinne. „Halt, stop! Äh, können wir mal anhalten, ich muss das da fotografieren!“ Ok, umdrehen, anhalten, aussteigen, Fotos machen. Währenddessen stellte sich heraus, dass es in Bethlehem noch weitere „Schmierereien“ von Banksy gibt. „Oh, äh, was, echt? Moment mal: Können wir, äh, statt zu der Kirche, zu den Banksy-Graffitis fahren?!?! Und vor allem: Ist da irgendwo vielleicht auch eins dabei mit so nem Typen, der Blumen wirft????!!!!!“ YES! In Bethlehem gibt es dieses Motiv. Also nichts wie hin. Superriesig prangt es an der Seitenwand einer alten Autowerkstatt. So riesig, dass ich mir erst mal was ausdenken muss, aus welcher Perspektive ich das Teil am besten fotografieren könnte. Bloß keine Ansicht verpassen – diese Chance werde ich so schnell nicht wieder haben …! Der Taxifahrer war glücklicherweise geduldig. Am Ende fuhr er uns dann doch noch zur Geburtskirche. Als Tourist nach Bethlehem kommen und nicht in der Geburtskirche gewesen sein – das ging seiner Meinung nach einfach nicht. Na gut, wenn wir ihn damit glücklich machen, ok. Ich war zu diesem Zeitpunkt sowieso überglücklich, das konnte auch das Touristengedränge an, um und in der Geburtskirche nicht mehr erschüttern …

Das Motiv, wie ihr es oben seht, hängt inzwischen bei uns in der Ede (Eduardstraße) fett vergrößert und auf Glas kaschiert an der Wand. We love it! Und klaro: Wird es die Jahreslosung rechtzeitig auch als e-card usw. auf godnews.de geben.

Noch mehr Infos zum Foto gibt es hier.

Zweifelhafte Festivitäten.

Kann’s kaum erwarten: Nächstes Wochenende ist endlich Ostern. Der Frühling bahnt sich mit großen Schritten den Weg. Es ist einfach wunderbar mild und herrlich draußen! Alle freuen sich über ein paar freie Tage (sofern sie an den Feiertagen frei haben).

Äh, kurze Zwischenfrage: Was wird da eigentlich nochmal gefeiert?! Auf meiner Lieblingswebsite wird über die Hintergründe der kommenden Feierlichkeit ein bisschen geplaudert. Mal vorbeigucken? Vielleicht die ein oder andere Überraschung dabei …

Herrlisch!

Es gibt doch kaum was Schöneres als mit nem coolen Team zusammenzuarbeiten! Wir hatten mal wieder viel Spaß heute im Büro. Nico ist zwei Tage hier und wir haben gemeinsam an einer Präsentation für morgen geschraubt. Das hielt uns aber nicht davon ab, den Frühling zu begrüßen, der endlich und langerwartet, genial zugeschlagen hat. Zum Lunch draußen in der Sonne sitzen im Café Strauß. Hach, Tage wie diese:  Einfach genial.

Hamburg nach wie vor rutschschepperklirr.


Heute morgen stand ich mit einem guten Vorsatz auf: Endlich mal wieder mit dem Fahrrad ins Büro. Der erste Blick aus dem Fenster überzeugte mich, das besser doch noch mal zu lassen. Schneefall mit Liegenbleibgarantie. Über Nacht war es in der Hansestadt nämlich wieder ganz schön frisch. Und die Schlotze, die endlich mal anfing wegzuschmelzen, erglänzte als eine fiese Eisschicht allüberall. Auf dem Weg – zu Fuß – ins Büro, wurde mir besagte Eisschicht mit Schneetarnung dann auch zum Verhängnis. Ratzfatz lag ich der Länge nach auf dem Gehweg. Uff, Glück gehabt. Nix getan. Außer die Handflächen, die tun mir jetzt noch weh.
Bei facebook hat schon so mancher Freund die Freundschaftkündigung angedroht, wenn ich nicht endlich aufhöre übers Wetter zu schimpfen. Ich bin aber halt ein Sommerkind. Mich nervt dieser ewige Winter total. Und hier, in meinen eigenen vier Wänden, werde ich ja wohl einen Ton über dieses Wetter verlieren dürfen.
Immerhin habe ich schon derbe Verluste zu verzeichnen: Meine Freundin hat es vor einer Woche ebenfalls die Füße weggeschliddert. Allerdings kam die nicht so glimpflich davon: Oberschenkelhalsbruch.
Naja, da wird man doch wohl mal schimpfen dürfen. So, jetzt ist es aber genug. Immerhin sah der Hafen letzten Sonntag sehr entzückend aus, mit all den Eisschollen… :-)

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