Warum ich nicht twittere. Noch nicht.


Also Kinners, ich habe sage und schreibe nicht weniger als 20 (zwanzig!) Webadressen in meinem Besitz. Sieben, wie diese zum Beispiel, sind auch wirklich in Betrieb und wollen regelmäßig geputzt, gefüttert und gehätschelt werden. Die anderen sind Namensvarianten (wie z.B. godnews.de und godnews.tv) oder  ich habe sie im Eifer einer Idee eintragen lassen und die armen Dinger warten noch auf ihren Einsatz. Daneben bin ich bei facebook, myspace, xing, linkedIn und diversen anderem Netzwerkzeugskram und Communities (google, youtube, vimeo …) angemeldet und mehr oder weniger rege aktiv.

Warum jetzt also auch noch via Twitter Worthülsen in die wwwelt piepen?!?!? Hmmmmmm, ich gebe es zu: Ich bin viel zu neugierig und mein Spieltrieb ist zu sehr ausgeprägt. Ich bin extrem anfällig, dann auch wirklich immer online zu sein und herumzuzwitschern. Permanent Bildschirm vor der Nase und Tastatur unter den Fingern? Nein, das kann ich mir nicht antun. Da lass ich lieber die Finger von weg. Vor allem: Wer folgt wem und wem folge ich und wer folgt mir und warum und wer schreibt mir was, wo und wie und überhaupt, was will ich eigentlich noch alles lesen und wissen?!?!?!

Vor kurzem hatte ich eine Idee: Wenn überhaupt ein Tweet Sinn macht (dachte ich so), dann einer, der immer absolut sinnvollen Inhalt hat. Und einer, an dem sich viele beteiligen können. Also nicht nur mein Gezirpe, sondern das von vielen. Und vor allem Gezwitscher, das echtes Gezwitscher ist: Warum zwitschern Vögel? Man weiß es gar nicht so genau. Ich bin mir sicher, sie tun das mindestens auch, weil sie sich an ihrem Schöpfer freuen. Wenn ich ihre Gesänge höre, freue ich mich jedenfalls an ihrem Schöpfer. Also, meine Idee, wie wärs einen Tweet zu starten, der einfach nur sagt: Danke Gott! Und zwar permanent und immer und vielstimmig: Wir (ich auch!!) motzen den lieben langen Tag soviel herum. Dabei haben wir (ich auch!!) so viel zu danken! So einen Tweet sollte man starten. Eine Dauerwerbesendung, bei der einfach, aber permanent nur gedankt wird. Immerzu und von allen, die wollen, täglich, stündlich, minütlich, sekündlich, jederzeit für alles und jedes und jeden und jede.

Wie so häufig bei mir: Gesagt, getan. Ich bin zu twitter und hab ihn angemeldet. Den Tweet www.twitter.com/danke_gott Aber: ich kenne mich mit Twitter gar nicht aus! Gibt es da gleich haufenweise Spam, gegen den man sich dann schützen muss? Welche Zeichensprache muss ich nun lernen? #, @, …?! Follower, die einem das Leben schwer machen, weil sie Blödsinn retweeten oder Spamkram von sich geben? Bislang hatte ich den Tweet weder bestückt noch freigegeben. Ich hab mich noch nicht getraut. Aber jetzt in diesem Moment schalte ich das Ding einfach mal frei und ich gebe hiermit den Startschuss: Bitte folgt von jetzt an www.twitter.com/danke_gott, danktweeted was das Zeug hält und zwitschert es hinaus in die Welt, dass da ein Gott ist, dem wir danken können: immer und immer und immer wieder!

3 Comments

  1. Posted 18. April 2010 at 13:50 | Permalink

    Hey Leute, wenn ihr Tipps und Tricks habt, dann bitte her damit. Bin totaly neu bei Twitter.

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  2. Posted 18. April 2010 at 13:51 | Permalink

    Und meine erste Frage: Kann man einen Twitter-Account auch mit mehreren Leuten pflegen? Wenn ja, wie geht das, wo muss man sich dann wie anmelden? Please help!

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  3. Posted 4. Mai 2010 at 17:53 | Permalink

    Halloooole aus Süddeutschland!

    Ich hab auch noch nie getwittert -kenn mich also noch weniger aus und habe keine Ahnung.
    Möcht aber auch gern DANKE GOTT! -DAD HEUTE MEINE MEINUNG MAL GEHÖRT WURDE! sagen.
    Finde diese Idee eines DANKE- Twitteroderwasauchimmerdingsbums echt supergut! Dafür legt Gott sich bestimmt auch nen acount an ;-)

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