Himmlisches Vorbild in Sachen Selfistick

Wir waren die Tage mal wieder für ein paar Tage weg. Im Süden. In Rom. Leider nicht so frühlingshaft, wie wir es uns wünschten. Von den fünf Tagen waren drei komplett verregnet. Naja, man hat ja auch genug drinnen zu bestaunen, so dass uns ein bisschen Nässe nicht schrecken konnte.

Was uns aber ziemlich sehr irritierte, dass die Straßenverkäufer, die während der Regentage noch fleißig Regenschirme feil boten, plötzlich die Touristenwelt mit Selbstportrait-Stangen, pardon, Selfiesticks überschwemmten. Der neue Trend der Touristik-Fotografie – das „Do-it-yourself-Tourist-in-Front-von-Sehenswürdigkeit-Motiv“.

Wir haben dann irgendwann auch so ein Teleskopteil gekauft. Man konnte sich praktisch nicht mehr ohne diese Arm-Verlängerung sehen lassen.

Und irgendwann entdeckten wir dann, dass dieser Trend zur Selbsfotografie gar nichts Neues ist. In Stein gemeiselt demonstriert uns das himmlische Vorbild mit Engelsgeduld, wie die elegante Form der Selfiestickhaltung auszusehen hat. Ah, verstehe!

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